Hera Tempel

Der Name Ireon kommt von dem ca. 500 Meter entfernten Ausgrabungsort des Hera-Tempels. Dieses Heiligtum wurde einst der Göttin Hera gewidmet und war ursprünglich der größte Tempel Griechenlands. Gut zu erkennen sind noch die Grundmauern und die Kolona (einzig verbliebene Säule). Auch die Heilige Straße, die in Richtung Pythagorion verläuft ist interessant anzuschauen. Hier entdeckten Archäologen den so genannten Kouros, der jetzt im Museum von Samos-Stadt zu sehen ist. Außerdem gibt es auf diesem Areal noch Reste einer römischen Therme des 3. Jahrhunderts und einer frühchristlichen Basilika des 5. oder 6. Jahrhunderts. Am berühmten Altar der Hera wächst der sagenumwobene Lygosstrauch mit seinen gefingerten Blättern. 

Moni Megali Panagias

Richtung Koumaradei auf der rechten Seite liegt dieses schöne Kloster der Großen Allerheiligen. Es wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts von Neilos zusammen mit dem Mönch Dionisos gegründet. Es zählte danach zu einem der reichsten der ganzen Insel. Dort gibt es dort einen wunderschön begrünten Innenhof und einen Brunnen, der als wundertätig gilt. Die Kreuzkuppelkirche im Zentrum stammt noch aus der Gründerzeit und ist mit wunderbar erhaltenen Fresken ausgemalt. Die Kanzel und der Bischofsthron sind geschnitzt und vergoldet. Am 23. August ist alljährliche Kirchweih und sehr viel Betrieb. Ansonsten ist es dort eher ruhig und man kann den wundervollen Blick ins Tal genießen.

Moni Timiou Stavrou 

Oberhalb des Nachbarortes Chora in Richtung Mavratzei liegt das Kloster des Heiligen Kreuzes. Dieses Kloster wurde ebenfalls vom Mönch Neilos gegründet und zwar im Jahre 1592. Die heutige Klosteranlage stammt allerdings aus dem 19. Jahrhundert. Eine herrliche Aussicht und ein blumengeschmückter Innenhof geben diesem Kloster etwas ganz besonderes. Im Inneren der dreischiffigen Kuppelbasilika kann man eine handgefertigte Ikonostase bewundern, die einst von zwei Holzschnitzern aus Chios angefertigt wurde. Im Altarraum gibt es noch ein Triptichon aus dem 17. Jahrhundert zu sehen. Dieses Kloster feiert seine Kirchweih am Abend des 13. Septembers und am Tag des 14. Septembers. Dazu reisen Pilger von der ganzen Insel an.

Paläontologisches Museum in Mytilini.

Ganz in der Nähe der Bushaltestelle von Mytilini befindet sich dieses kleine Museum. Dort findet man eine große Anzahl an hochinteressanten Fossilien, die größtenteils aus einer Schlucht außerhalb des Dorfes stammen. Die rund 13 Millionen Jahre alten Fossilien stammen von Nashörnern, Pferden, Gazellen, Antilopen, Hyänen, Elefanten und anderen Tieren. Diese Zeugen der Zeit beweisen, dass Samos einst mit dem Festland Kleinasiens verbunden war. Außerdem kann man im Keller noch traditionelle Häusereinrichtungen bewundern.

Bootsausflug nach Samiopoula mit Kapitän Andreas oder Kapitän Vassilli.

Samiopoula ist eine kleine Insel vor der Südküste von Samos. Die Fahrt dorthin dauert etwa eine Stunde. Unterwegs gibt es kleine Häppchen und Samiotischen Wein. Als einziger Mensch wohnt auf Samiopoula nur die Mutter von Vassilli. Manchmal bleiben auch er und seine Familie über Nacht dort. Sonst gibt es nur noch einige Ziegen, die sich auch  bis an die Felsen seitlich des Strandes wagen um dort das Salz von den Steinen zu lecken. Auf der Insel selbst gibt es eine kleine Bucht mit einem herrlichen Sandstrand und türkisfarbenem Wasser. Am Strand stehen kostenlos einige Sonnenschirme zur Verfügung. Es gibt dort auch eine ganz besondere Art von Muscheln, die das Auge genannt werden.